Die  BEATNIKS  waren eine der ersten Bonner Profi-Bands. Oskar und Egon Sieders sowie Raimund Windeck gründeten die Band im Sommer 1962 im  "BONNER BÜRGERVEREIN". Diese drei waren vom Anfang bis zum Ende der Band dabei. Die Ur-Besetzung war:

            Karl-Heinz Bauer (Bad Godesberg, ehem. "The Chaps") (rg, voc)
              Hendrik Egon Sieders
(Bonn) (lg, voc)
              Oskar Sieders
(Bonn, beide kamen von den STRANGERS) (b)
              Raimund Windeck
(Bonn, ehem. "7 Mountains Skiffle Group") (dr, voc)  

 

Autogrammkarte von 1963 - v.l.: Oskar Sieders, Karlheinz Bauer, Egon Sieders, Raimund Windeck


Musikalisch orientierten sie an den damals populären Songs, wobei sie von Beginn an  auch viele mehrstimmige Songs in Ihrem Repertoire hatten.

 Im Sommer 1963 fand ein Wechsel an der Rhythm-Guitar statt. Für Karl-Heinz Bauer kam

             Henner Hecker (dr) 

aus Bonn in die Band.

 

1963 auf dem Venusberg in Bonn - v.l.: Henner Hecker, Oskar Sieders, Egon Sieders, Raimund Windeck

 

1963 - Ausschnitt aus einer niederländischen Musikzeitschrift, die auch in Deutschland vertrieben wurde.

Bis zum 31.12.1964 hatten die BEATNIKS sehr viele Auftritte in Bonn und im erweiterten Umland ("TABU" - Bonn, "WEEKEND" - Roisdorf, "VULKAN" - Mehlem, "HOT CLUB" – Poppelsdorf, "Star-Club" - Köln).

                    

 

1964 im "Star-Club" Köln - v.l.: Karlheinz Bauer, Oskar Sieders, Egon Sieders und Raimund Windeck.

In diese Zeit fiel auch der Gewinn der ersten Amateurmeisterschaft für Beatbands von Nordrhein-Westfalen vor 2.500 Zuschauern in der Kölner Sporthalle. Ein Mitglied der Jury war kein geringerer als der Chef der „Moody Blues“, Mike Pinder.

              

Eine kurzfristige Verstärkung erfuhren die BEATNIKS durch

             Achim Goers (key),

der aber nach dem Gewinn der Beat-Landesmeisterschaft die Band schon wieder verließ.

            

 

1964 Beatfestival in der Kölner Sporthalle - v.l. Egon Sieders, Oskar Sieders, Raimund Windeck, Henner Hecker 


Am 01.01.1966 Starteten die BEATNIKS ihre Profi-Karriere im "TABU" in Bonn. Gleichzeitig stieg Henner Hecker aus. Für ihn kam ein neuer Schlagzeuger aus Köln namens

             Manfred "de Nas" Thomas (dr).




Manfred Thomas


Raimund Windeck  ging dafür an die Gitarre und ans Mikro.

Als Profi-Band traten sie u. a. auch im Rahmenprogramm der MOODY BLUES (mit Denny Lane - später bei Paul McCartney und den Wings) auf. 1965 begleiteten Sie im „Party Club“ in Kaiserslautern Drafi Deutscher und den damals noch unbekannten und heute als Musikproduzent tätigen JACK WHITE. Der Bogen Ihres musikalischen Repertoires spannte sich von der Rock ’n’ Roll Music über Rhythm & Blues und Beat bis zur Soul-Music von Solomon Burke und Otis Redding.

 

1965 im "Party-Club", Kaiserslautern - v.l.: Egon Sieders, Manfred Thomas und Raimund Windeck

Mitte dieses Jahres vollzog sich ein erneuter Wechsel: Drummer Manfred Thomas verließ die Band und wechselte zu den (österreichischen) Shamrocks“. Die Lücke wurde geschlossen durch

             Hansi (dr)

und durch den neuen Rhythm-Gitarristen

             Roger (g). 

Beide spielten vorher in der Bremer BandThe Germans“. Raimund Windeck, von Anfang an Leadsänger der Band, sang jetzt auch etliche Stücke mit Egon Sieders zusammen. Die Band spielte überwiegend in amerikanischen Garnisonsstädten, wie Kaiserslautern, ...



Besuchte die BEATNIKS in Kaiserslautern: Drafi Deutscher


Auch der damals noch als Sänger agierende Jack White kam in Kaiserslautern einmal bei den BEATNIKS auf die Bühne.
                                  
   

                   Von den BEATNIKS begleiten ließen sich in Kaiserslautern auch "LIE & EVE",
                       zwei Junge Damen, die im Stil der amerikanischen "Honey Twins" sangen.


...Mannheim, Frankfurt, Hanau, Sölden, ...



In Sölden war Leo Lietz von den LORDS mit den BEATNIKS zusammen auf der Bühne.



...aber auch in Düsseldorf und Kettwig.

 

1965 im "Ranchhaus" in Kettwig - v.l.n.r.: Raimund Windeck, Egon Sieders, Oskar Sieders


Im Jahre 1966 wurde der Frontmann der BEATNIKS,  Raimund Windeck, sehr kurzfristig zur Bundeswehr eingezogen. Da er zu diesem Zeitpunkt rund 95% des gesamten Repertoires sang und auf die Schnelle kein neuer Sänger zu bekommen war, löste sich die Band in Hanau komplett auf.      Da es zu dieser Zeit  nicht so einfach war in ein Studio zu gehen und eine Platte aufzunehmen - immerhin spielte die Band jeden Abend zwischen 6 und 8 Stunden – gibt  es leider keine in Vinyl gepresste musikalische Erinnerung an The Beatniks.

Weitere Fotos der BEATNIKS:                             

Egon Sieders - 1964, Beatfestival in der Sporthalle Köln



 

1965 im "Party-Club", Kaiserslautern - v.l.: Oskar Sieders, Raimund Windeck, Manfred Thomas, Egon Sieders



 

Raimund Windeck - 1965 im "Party-Club", Kaiserslautern

      

 

Raimund Windeck - 1964 im "Vulkan" in Mehlem


 

 

Autogrammkarte von 1964 - v.l.: Oskar Sieders, Raimund Windeck, Henner Hecker und Egon Sieders


 

1966 in Hanau in der „Maxim Bar“ -  v.l. Roger, Raimund Windeck, Egon Sieders, Oskar Sieders


  

1964 privat - v.l.: Raimund Windeck, Egon Sieders, Henner Hecker, Oskar Sieders


Autogrammkarte von 1965 - v.l.: Raimund Windeck, Egon Sieders, Manfred Thomas, Oskar Sieders 

 

Karl-Heinz Bauer, Raimund Windeck und Oskar Sieders

 

Karl-Heinz Bauer, Egon Sieders, Oskar Sieders

 

Oskar Sieders am Bass

 

Die BEATNIKS vor dem "Piccadilly" in Bonn - v.l.: Henner Hecker, Egon Sieders, Oskar Sieders, Dieter Glogowski (damaliger Manager der Beatniks), Manfred Thomas (genannt "die Nas' aus Köln") und Raimund Windeck


Die Leute heute:

                                                          RAIMUND WINDECK

lebt heute in Linz am Rhein und ist über die E-Mail-Anschrift RWindeck@t-online.de zu erreichen. Ihm gebührt ein herzlicher Dank für seine Unterstützung bei der Gestaltung dieser Seite.


                                                                    
          

                                        Egon Sieders und Raimund Windeck 2004
                                               EGON SIEDERS und OSKAR SIEDERS

sind in der Süd-Steiermark in Österreich heimisch geworden, aus der sie auch, obwohl in Holland geboren, 1961 nach Bonn kamen. 

EGON SIEDERS hatte später in Bonn einen Malerbetrieb und verließ die Bundesstadt 2005. Er ist zu erreichen über hendrik-e.sieders@aon.at.


                                                                                             
                                                             OSKAR SIEDERS

hat sich seit 1985 der Volksmusik verschrieben und spielt seitdem den Bass bei den "Fidelen Österreichern".

       

                                                            CD-Cover von 1990
               

                                Die "Fidelen Österreicher" mit Oskar Sieders am Bass


                       Egon Sieders, Raimund Windeck und Ehefrau sowie Oskar Sieders

                                                 HENNER HECKER lebt in Bonn.
   
       
                      MANFRED THOMAS
                      lebt in Köln.                                                             
                                                                     
               Über den Verbleib der weiteren ehemaligen Bandmitglieder ist nichts bekannt.

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