Gegründet wurden die ROCKING MODS 1963 in Bad Godesberg als „Beat-Gruppe“ von

              Rolf „Rowi“ Ditz (voc, g)
              Winfried „Winni“ Jansen (g)
              Manni Plenckers (g, voc)
              Karl-Heinz Billmann (b, voc)
              Klaus Ruhmann (dr).

Die Betonung auf „Beat-Gruppe“ resultierte aus der damaligen Rivalität und den daraus resultierenden Auseinandersetzungen zwischen „Mods“ und „Rockern“ in Großbritannien. Die ROCKING MODS waren eine klassische Coverband, die hauptsächlich auf Stücke der Beatles, der Rolling Stones, der Kinks sowie der Swinging Blue Jeans zurückgriff, deren Texte – wie damals üblich – von den entsprechenden Tonbandaufnahmen abgehört und mitgeschrieben wurden. Auftritte gab es unter anderem im „VULKAN“ in BG-Mehlen, später auch in der näheren Umgebung Bonns sowie im unmittelbar an Bad Godesberg anschließenden Rheinland-Pfalz. 1965 waren die ROCKING MODS bei der Endausscheidung des deutschen Amateur-Beat-Festivals in der mit ca. 8000 Zuschauern ausverkauften Kölner Sporthalle dabei. Im Rahmenprogramm dieses Festivals traten die MOODY BLUES (damals mit ihrem ersten Hit „Go now“ in den britischen Charts) sowie die „Hausband“ des Kölner „Storyville“, NEIL LANDON AND THE BURNETTS auf (Neil Landon sang später bei den FLOWERPOT MEN, Leadgitarrist Noel Redding übernahm den Bass bei der JIMI HENDRIX EXPERIENCE und Drummer Pete Kircher spielte von 1981 bis 1985 bei STATUS QUO). Als weitere Godesberger Band waren die DESPERADOS dabei und die Stadt Bonn wurde durch die BEATNIKS vertreten. 1966 brach die Band die Band auseinander.