Eine der ersten und gleichzeitig langlebigsten Bonner Beatbands waren die MOODY STONES, die 1963 in der Besetzung 

             Eddi Schüller (voc) 
             Franz Wahl (g) 
             Reiner Bertram (b) 
             Günter Winnen (dr)
 

anfingen. 

 

Die ersten Proben fanden noch in der Halle der Firma „Feder-Winnen“ in der Dortheenstraße statt. Dort wurden zwischen Hebebühnen und Reparaturgruben die Stücke eingeübt, die aus England kommend damals hier die Hitparaden stürmten. 

Mangels nachhaltigen Interesses an einer fortdauernden musikalischen Betätigung verließen schon bald Reiner Bertram und Günter Winnen die Band. Für sie rückten 

                Siggi Firla (b) 

und 

             Rudi Haubold (dr)

nach. Mit 

             Werner Böke (key)

wurde zusätzlich noch ein Keaboarder (damals galt noch die Bezeichnung „Organist“) geholt und als 1964 mit 

             Paul Langen (g) 

ein zusätzlicher Gitarrist zur Band stieß, war die Zeit gekommen, dass sich die MOODY STONES zum ersten Mal der interessierten Öffentlichkeit zu präsentierten.

 

v.l.: ..., Franz Wahl, Holger Frömbgen , - unten: Jürgen Nedwed

Ein weiterer Personalwechsel vollzog sich 1966, als der zur Concentric Movement gewechselte Rudi Haubold durch

             Jürgen Nedwed (dr)

ersetzt wurde. In dieser Besetzung brachte die Band in den Jahren 1966 und 1967 eine ganze Reihe erfolgreicher Auftritte hinter sich: So spielte man mehrfach im großen Saal des „Bonner Bürgervereins“ (BBV). Am 4. Juni 1966 belegten die MOODY STONES dort bei einem vom "BUS STOP" und dem "1600 CLUB" veranstalteten Beatfestival den 3. Platz.

                        

Ebenfalls "bespielt" wurden der „1600 Club“ und der „Bus Stop“ (beide im Keller des BBV gelegen), die „Beethovenhalle“, der „Hot Club / Felsenkeller“ in Poppelsdorf, die „OT“ Kölnstr., der „Schützenhof“ im Tannenbusch, das Roisdorfer „Weekend“, das „Violetta“, das „Tabu“ sowie der „Mahler“ in Ippendorf.

 

Vor dem "Inter Club" in Bad Godesberg: Holger Frömbgen , ..., ..., Franz Wahl, Jürgen Nedwed

1966 spielten die MOODY STONES erstmals auf einem der großen Karnevalskostümfeste der „Schwimmsportfreunde Bonn“ (SSF) in der „Beethovenhalle“. Die Gage betrug 350 DM und gespielt wurde von 20 Uhr abends bis 3 Uhr nachts. Als Verpflegung wurden den 6 Bandmitgliedern 1 Kasten Bier und 6 Würstchen zugestanden. Im selben Jahr nahmen die MOODY STONES im Kölner Sartory-Saal bei einem Kölner Beatwettbewerb teil und belegten dort mit dem Titel „The house of the rising sun“ gegen harte Kölner Konkurrenz den 2. Platz.

 

Holger Frömbgen , Franz Wahl



 

The Mustang and the Moody Stones: Holger Frömbgen , ..., Franz Wahl, Jürgen Nedwed

1967 kam es zu einem erneuten Wechseln in der Zusammensetzung der Band: Mit Eddi Schüller, Siggi Firla und Werner Böke stiegen gleich drei Bandmitglieder aus. Neu hinzukam

             Holger Frömbgen (b) , 

der von der in Bonn bekannten und beliebten Goslarer Formation  DIE HEXER kam. 
1970 lösten sich die MOODY STONES schließlich auf.

NACHTRAG:


Siggi Firla ist als Künstler tätig und Inhaber der Galerie Firla in Bonn.

Rudi Haubold lebt in Bonn.

Holger Frömbgen ist 2001 verstorben.

Franz Wahl ist (neben seiner

Vorstandsarbeit beim Bonner SC)

Geschäftsführer der

"Arena Kreis Düren"

Nippesstr. 4,

52349 Düren

  

JÜRGEN NEDWED

lebt in Düsseldorf und ist

zu erreichen über

jnedwed@aol.com    

 


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