"BUS-STOP" (im Keller des „Bonner Bürgervereins“) - Bonn, Kronprinzenstr. 1 (heute: Prinz-Albert-Str.) – abgerissen
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Hier befand sich die Bühne schon seitlich unter den Fenstern - Die CREW 66 bei einer Probe im Bus-Stop - v.l.: Niggi Lehmann, Ulli Beckmann und Hady Moldrings |
Betrieben wurde der „Bus Stop“ von Niggi und Edgar Lehmann sowie von Walter Kettmann, die bei den TAKE 5 spielten. Walter Kettmann und der Sänger der TAKE 5, Walter Stremmel, gingen zeitweilig zu den GUARDS. Die TAKE 5 waren somit die „Hausband“ des „Bus Stop“. Wie stark die Betreiber des Clubs und damit auch die TAKE 5 soulorientiert waren, zeigte sich nach dem Tod von Otis Redding, als im Schaukasten vor dem Eingang einen Song von ihm aufgreifend in großen Lettern stand:“Pain in our hearts“. Für die Bonner Beatszene war der „Bus Stop“ in den 60ern der Auftrittsort schlechthin. Fast alle Bonner Bands standen hier auf der Bühne. Aber auch aus der weiteren Region gaben Gruppen dort ihre Visitenkarte ab (z. B. die TONY HENDRIK 5, die unangekündigt vorbeischauten und einen Spontanauftritt machten). 1968/69 wurde der „Bonner Bürgerverein“ mitsamt dem „Bus Stop“ abgerissen. Heute steht dort das Hotel „Bristol“.
Ein Auftrittsvertrag der FIRESTONES für den BUS-STOP |
Ein von PETER HAEP eigens für diesen Auftritt im BUS-STOP für die Gruppe FOUR UP entworfenes und gestaltetes Plakat |
NACHTRAG:
Es ist traurig aber wahr: Obwohl, wie oben erwähnt, das BUS-STOP der Auftrittsort schlechthin für die Bonner Bands war, gibt es kaum Fotomaterial von oder aus dem BUS-STOP. Auch der damalige Mitbetreiber Niggi Lehmann kann damit nicht dienen. FRAGE: WER VERFÜGT ÜBER FOTOS ODER SONSTIGES MATERIAL VON DEM, AUS DEM ODER ÜBER DEN BUS-STOP?


