Die SHAMROCKS waren ein Phänomen: Sie waren in Schweden, ihrem Heimatland, nie in den Charts, waren aber in der zweiten Hälfte der 60er die erfolgreichste schwedische Rockband in Europa mit Platzierungen in den deutschen, französischen, niederländischen und sogar japanischen Hitparaden.

Begonnen hatte alles im Jahre 1962, als sich

          Björn Wrangert (dr)
          Jan Granaht (g)
          Bernt Ek (b) und
          Göran Andersson (g)

zu den
SHAMROCKS zusammenschlossen; einer Band, die – wie damals fast alle – sich von den Shadows inspirieren ließ. Für 55 schwedische Kronen hatten sie dann am 17. Oktober 1962 ihren ersten öffentlichen Auftritt als reine Instrumentalgruppe.

Das allerdings änderte sich, als einige Monate später

           Dick Emretzon (voc)

zur Band stieß. Wie alle anderen Bandmitglieder, kam auch er aus Huddinge, einem Ort bei Stockholm.

Die
SHAMROCKS nahmen 1963 an mehreren Talentwettbewerben in Schweden teil, die zu einigen weiteren Auftritten – so unter anderem im bekannten „Furuvik Park“ – führten. Auch eine Plattenaufnahme für EMI sprang dabei heraus: „Jag har bott vid en landsväg / Petite fleur“.

Mittlerweile forderte der Wehrdienst seinen ersten Tribut: Göran Andersson musste gehen und wurde durch

         Lars Bjurström (g)

ersetzt.

1964 kam ein großer personeller Bruch, als bis auf Björn Wrangert und Jan Granaht alle anderen Mitglieder die Band verließen. Dies allerdings war dann auch die Gelegenheit, den Musikstil der Band zu ändern – der „Liverpool Sound“ war jetzt die Musik der Stunde.

Eine intensive Suche nach neuen Bandmitgliedern hatte Erfolg:

          Jimmy Lindskog (g) und
          Dieter Feichtinger (b, voc), ein Österreicher,

vervollständigten die
SHAMROCKS.

       v.l.: Björn Wrangert, Jimmy Lindskog, Jan Granaht, Dieter Feichtinger

Die Teilnahme der
SHAMROCKS an vielen Talentwettbewerben zahlte sich nun aus. Bei einem Wettbewerb im „Kingside Club“ wurden sie zu den „Beatles von Stockholm“ gewählt. Dies wiederum führte zu einem Plattenvertrag mit dem schwedischen Label „Karusell Records“, bei dem sie die Eigenkompositionen „We gonna make it“ und „A lonely man“ aufnahmen.

Nachdem sie gerade zu den "Stockholmer Beatles" gekürt worden waren, durften die SHAMROCKS am 4. Oktober 1964 zusammen mit den SWINGING BLUE JEANS und den SPOTNICKS ein Konzert in der Stockholmer Konzerthalle bestreiten:

Dieter Feichtinger, Bassist der SHAMROCKS, hat dieses Konzert noch in sehr guter Erinnerung:

”Der Auftritt im Stockholmer Konzerthaus bleibt ein unvergessliches Erlebnis. Wir hatten gerade den Wettbwerb ”Stockholms Beatles” gewonnen, waren so richtig ”heiß” in der Scene und außerdem stolz, im Konzerthaus spielen zu können.

 

Damals hatte das Konzerthaus noch keine eigene Anlage, die Bands mussten ihre eigenen Sachen schleppen und aufbauen. Wir waren früh da und harrten der Dinge, die da kommen sollten. Die Spotnicks, zu der Zeit die bekannteste schwedische Band (allerdings auf absteigendem Ast – die Instrumentalmusik ohne Gesang war ja nicht mehr so gefragt), baute ihre Anlage auf. Der Sologitarrist Bo Winberg, bekannt für seinen selbstgebauten Verstärker mit dem speziellen Spotnicks-Sound, kroch förmlich in den Verstärker hinein um die richtigen Einstellungen hinzukriegen.

 

Die Swinging Blue Jeans waren verspätet. Als sie endlich kamen, hatten sie nur ihre Gitarren dabei. Ihr Bus mit der Anlage irrte irgendwo in Stockholm herum. GPS gab’s ja nicht. Kein Problem, dachte Ray Ennis: ”Wir singen auf der Shamrocks Gesangsanlage und spielen auf den Verstärkern der Spotnicks.” Da sagte Bo Winberg: ”Auf meinem Verstärker spielt niemand außer mir.” Totenstille. So ´was gibts doch nicht, Musiker helfen einander, alles andere wäre ein Erdbeben in der Zunft. Aber dabei blieb es. Endlich kam die Anlage der Jeans, wir halfen mit, alles in den Saal zu tragen und das Konzert konnte zwei Stunden verspätet zu Ende geführt werden.

 

WIr hatten uns gut vorbereitet, spielten unsere besten Songs und hatten den damals etwas eigenwilligen aber sehr geschätzten Sound mit einer verzerrten Sologitarre und einer weichen 12-saitigen Gitarre für die Begleitung. Die Zeitung am nächsten Tag war kritisch: ” Die Shamrocks waren eine komische Band, die eine 12-Saiten-Gitarre verwendete obwohl man weiß, dass die 12-Saiter nur in der Country & Western Musik vorkommt. Abschließend kann man nur zwei Worte sagen – bodenlos unbegabt”. Kein schöner Einstieg für eine Band auf dem Weg nach oben. Aber wir haben es überlebt und der Kritiker hat seinen Artikel sicherlich einige Male aufessen müssen. Die praktische Konsequenz des Ganzen: Ich habe nie mehr in meinem Leben die Zeitung ”Expressen” gekauft.

 

In den 90ern, als ich in der Alte-Herren-Band ”AgeOnStage” spielte, hatten wir einen Auftritt mit den Jeans im ”Tyrol”, einem Saal im Vergnügungspark Gröna Lund. Ich erzählte die Story und Ray Ennis konnte sich noch genau daran erinnern.”

Im November 1964 veröffentlichten die SHAMROCKS ihre zweite Single: „A mountain of silver / Skinny Minnie“. Gleichzeitig streckten sie mit großer Unterstützung des Managements ihrer Plattenfirma ihre Fühler nun auch nach Finnland aus, wo sie für eine landesweite Tour zusammen mit der britischen Band „The Renegades“ gebucht wurden. Während dieser Tour tauschten die beiden Bands eigene Songtitel aus. Die Renegades übernahmen die Shamrocks-Titel „If I had someone to dream of“ und „And I need you“. Die Renegades wiederum gaben den SHAMROCKS den Renegades-Titel “Cadillac”, den die SHAMROCKS in einer ersten Version aufnahmen, als sie wieder in Schweden waren. Die B-Seite wurde das Lied „Easy rider“.

Noch bevor sie Finnland verließen, nahmen die SHAMROCKS an einem weiteren Talentwettbewerb teil, bei dem die „Skandinavischen Beatles“ gesucht wurden. Neben den SHAMROCKS bemühten sich die Hitmakers aus Dänemark, die Pussycats aus Norwegen (die später auch im PICCADILLY spielten) sowie Ero, Jussi & The Boys aus Finnland um diesen Titel. Sieger wurden die SHAMROCKS.

Meinungsverschiedenheiten zwischen Schallplattenfirmen und dem schwedischen Rundfunk führten dazu, dass für einige Zeit keine schwedischen Plattenaufnahmen im Radio gespielt wurden. Dies betraf auch den von den
SHAMROCKS gerade eingespielten Titel „Cadillac“. Andere Bands zogen mit demselben Titel nach, so dass schließlich vier Versionen dieses Titels auf dem Markt waren. Letztendlich machten die Hep Stars, die auf dem besten Wege zur populärsten schwedischen Band waren, das Rennen in den schwedischen Charts (Die Hep Stars, bei denen das spätere ABBA-Mitglied Benny Andersson an den Keyboards spielte, hatten Ende 1966 oder Anfang 1967 einen Auftritt im „Silver Dollar“ in Meckenheim). Die SHAMROCKS ließen deswegen ihre Köpfe nicht hängen, zumal ihre Version von „Cadillac“ in Deutschland, den Niederlanden, in Belgien und Frankreich in den Hitparaden auftauchte.

Mittlerweile wurden die
SHAMROCKS auch für Deutschland gebucht: Im „Hit-House“ in München maßen sie ihre musikalischen Kräfte mit den Animals und den Kinks. Sie taten dies mit Erfolg, denn ihr Vertrag dort wurde verlängert.

Entschlossen, endlich auch in die schwedischen Charts zu kommen, nahmen sie den Song „La la la“ mit dem von Jimmy Lindskog geschriebenen Titel „And I need you“ als B-Seite auf.

Umsonst, der Rest von Europa schätze die SHAMROCKS offenbar mehr, als ihre eigenen Landsleute. Die Single kam in Deutschland in die Charts und erreichte in Japan sogar Platz 4 der Hitparade, in der sie sich einige Wochen behaupten konnte.

In der Zwischenzeit war das schwedische „Karusell“-Label von „Polydor“ gekauft worden, so dass die
SHAMROCKS als eine der Star-Bands in das internationale Programm von „Polydor“ kamen.

Jimmy Lindskog hatte geheiratet und zog seine Familie den europaweiten Tourneen der Band vor. Am 18. Juli 1965 trat er zum letzten Mal mit den
SHAMROCKS auf. Da schon am 7. August eine Tournee in Nord-Schweden begann, die bis nach Finnland führen sollte, musste schnellstmöglich Ersatz her. Die SHAMROCKS waren froh, dass

          Kent Risberg (g, voc)

zur Verfügung stand und innerhalb von 24 Stunden sich das Repertoire für die Tournee aneignete.

                                                   Kent Risberg

Obwohl ihre Platten nie in den schwedischen Charts auftauchten, waren die
SHAMROCKS alles andere als unbekannt in ihrem Heimatland.

Sie traten in der TV-Show „Drop In“ zusammen mit der amerikanischen Band Gary Lewis & The Playboys auf und wurden häufig gebucht, wenn das schwedische Fernsehen „etwas Besonderes“ brauchte.

Letztlich war es aber auf dem europäischen Kontinent, wo die Jungs am meisten gefragt waren. Vom 2. November bis zum 19. Dezember 1965 traten die
SHAMROCKS in 44 Städten in Deutschland auf. Hier wurden sie auch überredet, den in Deutschland gerade populären Titel „Balla balla“ aufzunehmen, den sie nicht sonderlich mochten.

Radio Luxemburg interviewte die Band während ihrer Deutschland-Tournee.

Das Jahr 1966 begann mit Auftritten in Finnland. Danach folgte eine 14-tägige Tournee durch Deutschland zusammen mit Sam The Sham & The Pharaohs, den German Bonds und den Yankees. Der Auftakt war im „Star-Club“ in Hamburg, danach folgten 23 weitere Konzerte.

          v.l.: Dieter Feichtinger, Björn Wrangert, Kent Risberg, Jan Granaht

Die
SHAMROCKS hatten im Februar 1966 einen weiteren Auftritt im „Hit-House“ in München, traten danach in Finnland in einer Fernsehshow auf und kamen nach Deutschland zurück, um die Single „Don’t say / Oxford Street 43“ aufzunehmen.

Die Veröffentlichung der Single wurde mit einer Fete gefeiert - und zwar in St. Augustin-Niederberg, im Hause "Bloche". Die SHAMROCKS waren längst in Bonn heimisch geworden und Jan Granaht hatte zwischenzeitlich eine ganz besondere Beziehung zu Doris Bloche entwickelt, so dass man "vor Ort" feierte.

                    Auf dem "Niederberg" feierten u. a. Dieter Feichtinger,

                                     Björn Wrangert, Jan Granaht

Und dort, nämlich "vor Ort" im Bonner Raum, traten sie dann auch verstärkt auf. Sie spieleten mehrmals im
"PICCADILLY" am Bonner Bahnhofsvorplatz, sie traten auf im "Sieg-Rheinischen Hof" in Hennef-Geistingen ...

                        Die Shamrocks in Hennef - v.l.: Björn Wrangert,

                                       Jan Granaht, Kent Risberg

... und auch im "Club 17" in Siegburg:

Danach tourte die Band weiter durch Deutschland mit Auftritten unter anderem in Köln ...

                Ostern 1966 in Köln - Kent Risberg und Dieter Feichtinger

... , in Essen...

                        Entspannt in Essen: Jan Granaht, Kent Risberg,

                                  Dieter Feichtinger, Björn Wrangert

... und auch in München:

                                               Im Zirkus Krone

                      Zirkus Krone - v.l.: Jan Granaht, Dieter Feichtinger,

                                     Kent Risberg, Björn Wrangert

Im Mai 1966 erkrankte Björn Wrangert und kehrte nach Schweden zurück. Da dies während der laufenden Tournee passierte, übernahm

          Marcel Mohr (dr) aus München

kurzzeitig die "Schießbude".

Aufgrund mehrerer Angebote reisten die
SHAMROCKS mit dem zwischenzeitlich wieder genesenen Björn Wrangert nach Paris, wo sie zusammen mit Screaming Lord Sutch im dortigen „Top Ten Club“ spielten und auch einen Auftritt in dem zur „Moulin Rouge“ gehörenden Club „La Locomotive“ hatten. Zu Beginn des Konzerts war das Publikum irritiert, weil die Lichter im Club zunächst alle erloschen. Als dann aber die bekannte Bass-Eröffnung von „Cadillac“ erklang, brach ein riesiger Applaus los.

                                                        In Paris

Zwischenzeitlich hatten die
SHAMROCKS ihr „Center of operations“ in die Nähe von Bonn verlegt, wo sie in Köln-Porz in einem alten Mietshaus eine Wohnung angemietet hatten. Dies war wesentlich einfacher, als während der meistens kurzen Pausen zwischen den Auftritten auf dem Kontinent nach Schweden zurück zu reisen.

Während ihrer "Bonner Zeit" genossen die SHAMROCKS auch die nähere Umgebung Bonns. Hier stehen sie, mit dem Rücken zm Rhein, auf dem Drachenfels in Königswinter.

Vom 18. bis zum 20. Juli 1966 nahmen sie in Hamburg die LP „Smokerings“ auf.

Im weiteren Verlauf des Jahres tourten die SHAMROCKS zum ersten Mal durch England, wo sie unter anderem mit den Moody Blues, den Mindbenders, dem Richard Kent Style, Paul und Barry Ryan, Georgie Fame sowie Marianne Faithful auf der Bühne standen.

            Im September 1966 bei der Überfahrt von Ostende nach Dover:

             Jan Granaht, Björn Wrangert, Dieter Feichtinger, Kent Risberg

1966 erschien in der deutschen Musikzeitschrift "OK" folgender Artikel mit Foto über die
SHAMROCKS:

Die SHAMROCKS hatten mittlerweile eine große Popularität in Frankreich erlangt, so dass sie für verschiedene Tourneen gebucht wurden. Die Anreise dahin gestaltete sich bisweilen etwas abenteuerlich, weil ihr Bandbus, ein Chevrolet „Apache“, ein ungezügeltes automobiles Eigenleben führte. In Covigny traten sie zusammen mit Bill Haley und den Pretty Things auf. Des Weiteren spielten sie bei der Einweihung von „Robinson Village“, einer Art Vergnügungspark im Westernstil, der Johnny Hallyday gehörte. Hier einige Fotos von diesem Einweihungskonzert:

Die Tatsache, dass die SHAMROCKS sich Bonn als „Center of operations“ ausgesucht hatten, führte nicht nur zu geschäftlichen, sondern auch zu privaten Erfolgen für die Band: Am 28. Oktober 1966 heiratete Jan Granaht Doris Bloche, die aus dem Großraum Bonn (St. Augustin-Niederberg) kam. Die Eheschließung erfolgte in der LUTHERKIRCHE an der Reuterstraße und fand auch Niederschlag in der regionalen Presse.

                        Das Brautpaar - Doris Bloche und Jan Granaht

Aus dem Freundinnenkreis von Doris Bloche fand sich Rita Wellnitz, die die Aufgabe übernahm, die Bühnenkleidung für die
SHAMROCKS zu entwerfen.

Das Jahr 1966 klang aus mit einer TV-Show in Paris, in der sie zusammen mit der Spencer Davis Group und Donovan auftraten sowie einem gemeinsamen Konzert mit Jerry Lee Lewis im berühmten „Olympia“.

Eine Fernsehshow in Frankfurt zusammen mit Eric Burdon and the Animals, den Troggs und David Garrick war für die
SHAMROCKS der Start in das Jahr 1967. Bei dieser Live-Show spielten sie unter anderem die Titel "How the time flies" und "Nobody cares about me" (hier über die Links bei YouTube zu sehen!). Danach reisten sie wieder nach Paris, wo sie einen TV-Film drehten.

Die Shamrocks vor dem Eiffelturm

Dieser ca. 30-minütige Film, der durch drücken der rechten Maustaste auf „SHAMROCKS IN PARIS“ zu sehen ist, ist insofern bemerkens- und sehenswert, als er vom Aufbau und der Darstellung her das vorwegnahm, was später alles unter dem Begriff „Video-Clip“ kam. Bei den Aufnahmen zu diesem Film gab es einmal auch Probleme mit der Pariser Polizei, da Björn Wrangert dabei die Original-Uniform eines „Flic“ trug. Die Filmaufnahmen wurden unterbrochen, da die Band von der amerikanischen Botschaft in Deutschland verpflichtet worden war, einige Konzerte für die amerikanischen Streitkräfte in Deutschland zu spielen. So flogen sie nach Deutschland, wurden dort am Flughafen von Botschaftslimousinen abgeholt, machten ihre Auftritte und flogen zurück nach Paris, um die Filmaufnahmen fortzuführen.

Danach folgten weitere Tourneen durch die Niederlande, wo die
SHAMROCKS mit ihrem „Cadillac“ für mehrere Wochen in den Charts eingeparkt hatten, und gemeinsam mit der Spencer Davis Group zwei Wochen durch Finnland.

 

Am 14. Mai 1967 traten sie im JAGUAR-CLUB in Herford auf:

Aber auch in ihrem Heimatland Schweden blieben die SHAMROCKS nicht untätig. 1967 tourten sie dort mit Manfred Mann und den Mindbenders. Bei dieser Tournee knüpften sie Kontakte zum Management von Manfred Mann die letztlich dazu führten, dass man geeignetes Song-Material für den britischen Markt zur Verfügung gestellt bekam. Die Jungs waren heiß darauf, im gelobten Land der Pop-Musik Aufnahmen speziell für den britischen Markt einspielen zu können. Mehrere guter Songs wurden ihnen angeboten, so zum Beispiel von Tony Hazzard, der zu dieser Zeit gerade mit dem von Manfred Mann gespielten „Ha ha said the clown“ einen weltweiten Hit hatte. Auch von der Gruppe Ivy League kamen einige Songs. Die SHAMROCKS entschieden sich schließlich für die Titel „Don’t you know she’s mine“ von den Ivy League, "Daytime, nighttime“ von dem Manfred Mann-Schlagzeuger Mike Hugg, „The smiling kind“ von Tony Hazzard sowie “Rich life“ von Chambers / Pawson. Tony Hazzard nahm man als Produzenten.

Die SHAMROCKS bereiteten sich in den Polydor-Studios in Paris auf die Aufnahmen vor und spielten dabei, so zu sagen als Übungsstück, eine neue Version von „Cadillac“ ein. Polydor hob die Einspielung auf und brachte sie später auf der LP „Shamrocks à Paris“ heraus.

Am 24. April 1967 begannen die Aufnahmen in den „Regent Sound Studios“ in London. Unterstützung erhielt die Band dabei von Manfred Mann, der ihnen sein neues Mellotron (die Beatles hatten es bei „Strawberry fields forever“ benutzt) zur Verfügung stellte.

Die SHAMROCKS in den "Regent Sound Studios"

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