Am 01.01.1966 Starteten die BEATNIKS ihre Profi-Karriere im "TABU" in Bonn. Gleichzeitig stieg Henner Hecker aus. Für ihn kam ein neuer Schlag- zeuger aus Köln namens

          Manfred "de Nas" Thomas (dr).

Manfred Thomas

Raimund Windeck ging dafür an die Gitarre und ans Mikro.

Als Profi-Band traten sie u. a. auch im Rahmenprogramm der MOODY BLUES (mit Denny Lane - später bei Paul McCartney und den WINGS) auf. 1965 begleiteten Sie im „Party Club“ in Kaiserslautern Drafi Deutscher und den damals noch unbekannten und heute als Musikproduzent tätigen JACK WHITE. Der Bogen Ihres musikalischen Repertoires spannte sich von der Rock ’n’ Roll Music über Rhythm & Blues und Beat bis zur Soul-Music von Solomon Burke und Otis Redding.

Im "Party-Club", Kaiserslautern - v.l.: Hendrik Sieders,

Manfred Thomas und Raimund Windeck

Raimund Windeck als "Tambourine man" im "Party-Club"

Oskar Sieders, Raimund Windeck, Manfred Thomas

und Hendrik Sieders machen Party im Club.

Mitte dieses Jahres vollzog sich ein erneuter Wechsel: Drummer Manfred Thomas verließ die Band und wechselte zu den (österreichi- schen) „Shamrocks“. Die Lücke wurde geschlossen durch

          Hansi (dr)

und durch den neuen Rhythm-Gitarristen

          Roger (g).

Beide spielten vorher in der Bremer Band „THE GERMANS“Raimund Windeck, von Anfang an Leadsänger der Band, sang jetzt auch etliche Stücke mit Hendrik Sieders zusammen. Die Band spielte überwiegend in amerikanischen Garnisonsstädten, wie Kaiserslautern, ...

Besuchte die BEATNIKS in Kaiserslautern und trat auch

mit ihnen auf: Drafi Deutscher

Auch der damals noch als Sänger agierende Jack White kam in Kaiserslautern einmal bei den BEATNIKS auf die Bühne.

Von den BEATNIKS begleiten ließen sich in Kaiserslautern auch

 "LIE & EVE", zwei Junge Damen, die im Stil der amerikanischen

"Honey Twins" sangen.

... Mannheim, Frankfurt, Hanau, ...Sölden, ...

1966 in Hanau in der „Maxim Bar“ - v.l. Roger, Raimund Windeck,

Hendrik Sieders, Oskar Sieders

In Sölden war Leo Lietz von den LORDS mit den

BEATNIKS zusammen auf der Bühne.

"Lord" Leo tanzt und Hendrik Sieders (vorne)

scheint in die Röhre zu gucken.

... aber auch in Düsseldorf und in Kettwig:

Im "Ranchhaus" in Kettwig - v.l.n.r.: Raimund Windeck,

Hendrik Sieders, Oskar Sieders

Im Jahr 1966 wurde der Frontmann der BEATNIKSRaimund Windeck, sehr kurzfristig zur Bundeswehr eingezogen. Als Ersatz kam der niederländische Sänger

 

          Fred Pot (voc),

 

der unter dem Künstlernamen F. J. KING in seiner Heimat bereits zwei Singles veröffentlicht hatte:

Links steht Fred Pot, der neue Sänger aus den Niederlanden.

Der Weggang von Raimund Windeck, der rund 95% des gesamten Repertoires gesungen hatte, war letztlich doch nicht zu kompensieren, so dass sich die Band 1966 schließlich auflöste.

Obwohl die
 BEATNIKS eine Profi-Band war, gibt es leider keine in Vinyl gepresste musikalische Erinnerung an sie. Aus dem unten zu lesende Schreiben ergibt sich aber, dass Versuche, eine Platte aufzunehmen, gemacht wurden:

Weitere Fotos der BEATNIKS:

Der junge Hendrik vor der Tür zur Profi-Beatmusik, die sich

ihm später dann auch öffnete.

Autogrammkarte von 1964 - v.l.: Oskar Sieders, Raimund Windeck,

Henner Hecker und Hendrik Sieders

Hendrik Sieders mit seiner damaligen Freundin und heutigen Ehefrau Roswitha während einer Auftrittspause. Die BEATNIKS spielten im

hessischen Butzbach im dortigen Club "Black & White", in dem

vorwiegend amerikanische Soldaten verkehrten und Schlägereien,

so Egon, an der Tagesordnung waren. Er meint, sie hätten damals

viel Glück gehabt, weil die Soldaten bei den Auseinandersetzungen

auch schon einmal die Mikro-Ständer als Waffe benutzten.

1964 privat - v.l.: Raimund Windeck, Hendrik Sieders,

Henner Hecker, Oskar Sieders

 Autogrammkarte von 1965 - v.l.: Raimund Windeck, Hendrik Sieders,

Manfred Thomas, Oskar Sieders

Karl-Heinz Bauer, Raimund Windeck und Oskar Sieders

Karl-Heinz Bauer, Hendrik Sieders, Oskar Sieders

Oskar Sieders am Bass

Die BEATNIKS auf der Leiter des Erfolgs.

Auf dem Münsterplatz in Bonn.

Die Leute heute:

 

RAIMUND WINDECK

lebt heute in Linz am Rhein und ist über die E-Mail-Anschrift
 RWindeck@t-online.de zu erreichen. Ihm gebührt ein herzlicher Dank für seine Unterstützung bei der Gestaltung dieser Seite.

Hendrik Sieders und Raimund Windeck 2004

HENDRIK SIEDERS und OSKAR SIEDERS

sind in der Süd-Steiermark in Österreich heimisch geworden, aus der sie auch, obwohl in Holland geboren, 1961 nach Bonn kamen.

HENDRIK SIEDERS hatte später in Bonn einen Malerbetrieb und verließ die Bundesstadt 2005. Er ist zu erreichen über
 hendrik-e.sieders@aon.at.

OSKAR SIEDERS

hat sich seit 1985 der Volksmusik verschrieben und spielt seitdem den Bass bei den "Fidelen Österreichern".

CD-Cover von 1990

Die "Fidelen Österreicher" mit Oskar Sieders am Bass

Hendrik Sieders, Raimund Windeck und Ehefrau sowie Oskar Sieders

Hendrik Sieders (rechts) bei einer Ausstellung in Österreich

im Gespräch mit Klaus Voormann

KARL-HEINZ BAUER

 

ist 2007 gestorben.

 

HANS "HENNER " HECKER

lebt in Bonn

 

MANFRED THOMAS

lebt in Köln.

 

FRED POT

 

ist 2015 gestorben.

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